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Treffen mit Juna, Faith und Itus

Heute haben wir uns in Dortmund mit Drovers Schwester Juna, ihrer hündischen Familie Faith und Itus sowie dem zweibeinigen Anhang Kristiane und Bianca getroffen. Es war ein sehr schöner Spaziergang mit der wilden Aussiebande, viel mehr kann ich dazu gar nicht erzählen. Lassen wir lieber die Bilder sprechen 😉

Geschwisterliebe 🙂
 

Dazu gab es nämlich für Kristiane noch eine Mini-Foto-Unterrichtseinheit 😉 Leider war es schon recht dunkel, so dass wir nur ein paar schöne Portraits machen konnten.

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Unsere vier Hübschen: Juna, Faith, Itus und Drover (v.l.)

 

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Drovers Schwester Juna                                                   Faith aus dem Wildsong F-Wurf

Fährtenseminar

Das letzte Wochenende verbrachten Drover und ich ganz unter dem Motto "Fährten". Dazu machten wir uns am Freitag Nachmittag auf den beschwerlichen Weg Richtung Köln. Nachdem wir zunächst unser Hotelzimmer abgecheckt hatten und Drover dabei schon leicht nervös schien, was das Ganze denn nun eigentlich sollte, ging es am Abend zum Vereinsgelände der SV OG Pulheim, wo wir von Seminarleiter Alex Bick eine theoretische Einführung zum Thema "Fährten" bekamen. Dann musste sich natürlich jeder einmal vorstellen und seine Probleme mit dem Hund schildern. Bereits hier wurde uns versichert, dass die Probleme in den meisten Fällen vom anderen Ende der Leine gemacht werden - kennen wir ja schon und das kann Drover sicher bestätigen 😉 Auch mich beschlich so langsam das Gefühl, dass wir in der Fährtenarbeit wohl etwas zu voreilig vorgegangen waren und ich war sehr gespannt auf den nächsten Tag.

Die Nacht war der HORROR. Erst die Autofahrt, dann die ewige Warterei im Auto, eine fremde Umgebung, KEINE INDI, also untragbare Zustände für Drover 😉 Nein im Ernst, er hatte in dieser Nacht wirklich Stress und kam gar nicht richtig zur Ruhe, was mir wieder einmal gezeigt hat, wie sehr er an seiner "Schwester" hängt, denn im Urlaub gab es diese Probleme nicht... Gut, war nun mal so und da mussten wir beide jetzt durch.

Nach einer beidseitig durchwachten Nacht also ging es am Samstag wieder zum Platz, wo wir noch praktische Hinweise zum Legen der Fährten bekamen, die wir kurz darauf im Gelände umsetzen konnten. Alex begleitete jeden beim Legen seiner Fährte und erteilte Ratschläge, wie man es seinem Hund leichter machen könnte. Ich hatte gegen seinen Vorschlag, wieder ein ganzes Stück zurückzufahren und zunächst nur eine lange Grade zu legen, nichts einzuwenden, da ich ja selbst mit unserer Leistung nicht zufrieden war und bereit war, etwas Neues zu probieren. Beim Absuchen schließlich wollte ich zunächst im Erdboden versinken. Drover war total hektisch und kam gar nicht richtig in die Suche. Da er sich sehr an mir orientiert und ich ihn dazu bekommen möchte, Probleme auch eigenständig lösen zu können, hielt ich mich total zurück - was absolut falsch war. Drover konnte nur Fehler machen und bekam gar kein Feedback, was er eigentlich falsch macht. Durch die verbale Korrektur mit anschließendem Lob fand er dann auch langsam in die Arbeit.

Abgang und konzentrierte Sucharbeit
 

Den Rest des Tages hatte ich dann die Gelegenheit, den anderen Teams zuzuschauen und Alex Ratschläge aufzufangen. Am Abend folgte dann die gemeinsame Besprechung, bei der man Tipps für die weitere Arbeit bekam. Viele Dinge waren mir bereits selbst im Laufe des Seminars aufgefallen, andere habe ich vor lauter "Betriebsblindheit" gar nicht bemerkt.

Die zweite Nacht war viel angenehmer als die erste. Drover arrangierte sich mit seinem Schicksal und rollte sich vor meinem Bett zusammen. Durch die Zeitumstellung bekamen wir eine weitere Stunde, um den Schlafmangel vom Tag zuvor etwas auszugleichen. Sonntag morgen ging es dann zügig ins Gelände. Ich sollte diesmal für Drover eine FH1-Fährte legen (nur von der Länge deutlich kürzer), was er so noch NIE gemacht hat. Dementsprechend war ich etwas skeptisch. Meine Art zu Legen hatte ich bereits etwas angepasst und so sollte es für ihn auch leichter werden. Nach drei Stunden ging es dann ans Absuchen und wir haben uns sehr wacker geschlagen 🙂 Drover hat einige Winkel super von allein abgesucht und an den anderen die Korrektur prima angenommen. Auch die Arbeit an den Gegenständen scheint bei ihm zu fruchten. Nur für mich war es noch etwas schwierig, da alles in die richtige Reihenfolge zu bekommen, aber mir wurde anschließend nicht nur vom Seminarleiter, sondern auch von anderen Teilnehmern gesagt, ich habe das Erlente nahezu perfekt umgesetzt. Da schwillt einem doch die Brust vor lauter Stolz 😀

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(Die Fährtenbilder sind erst ein paar Wochen nach dem Seminar bei unserem Training im Nebel entstanden.)
 

Alles in allem kann ich ein solches Seminar nur jedem empfehlen! Ich habe wahnsinnig viel mitnehmen können und bin nun super motiviert für die weitere Arbeit. Genau das soll ein Seminar bewirken! Es hat richtig Spaß gemacht, ich habe total liebe Menschen kennen gelernt und hoffe, den ein oder anderen noch einmal auf einer Prüfung wieder zu sehen. Auch die SV OG Pulheim hat ihre Sache wirklich toll gemacht. Das Seminar war gut organisiert, die Leute sehr freundlich und das Essen war auch lecker 🙂 Nur ein paar weniger Teilnehmer wären vielleicht nicht schlecht gewesen...

„Happy“ Birthday Date :)

Obe-Training Drover 11 Monate

Endlich gibt es ein neues Video von Drover beim Obe. Der Hase ist nun schon fast 11 Monate alt und hat zur Zeit echt Hummeln im Hintern. Das zeigt sich im Moment besonders in der Fußarbeit, die er schon schöner gemacht hat. Ansonsten haben wir einige kleine Baustellen, aber alles in allem gefällt er mir schon sehr gut 🙂

Bei dem Metall-Apportel bin ich zur Zeit schon froh, wenn er das Ding nur ganz kurz in den Mund nimmt, da war vor einem Monat noch kein Denken dran. Bei der Distanzkontrolle muss ich langsam echt mal die Distanz aufbauen, ebenso wie beim Heranrufen. Die Box macht er mittlerweile total freudig, da hatte er einen kleinen Einbruch, allerdings ist da das Stoppen oft noch ein Problem.

Na ja, und ich sollte mir schnell abgewöhnen, den Flummi soviel anzugucken beim Arbeiten Oo. Leichter gesagt als getan... Auf dem Video fällt es mir mal wieder richtig auf. Danke Ines fürs Filmen!

Ausstellung in Gelsenkirchen

Drover hat seine erste Ausstellung erfolgreich gemeistert. Wir wussten von vornherein, dass wir es in der Jugendklasse schwer haben würden, da sie mit einer Altersspanne von 9 bis 18 Monate natürlich sehr unterschiedlich entwickelte Hunde einschließt. Und so stach Drover dann auch mit seinen 10 Monaten als halbes Hähnchen heraus und wurde nur fünfter in seiner Klasse. Er hat aber sehr schön mitgemacht und sich gut präsentiert, worüber ich mich mindestens genauso freue, wie über einen guten Formwert. Und auch über den können wir bei einem SG nicht meckern. Der Richterbericht ließt sich dabei auch sehr nett:

"10 Monate alter Rüde, ansprechende Gesamterscheinung, noch in der Entwicklung stehend, typvoller Kopf, mandelförmige Augen, mäßiger Stopp, hoch angesetzte Ohren, korrekter Hals, fester Rücken, vorzügliche Vorhand, ausreichend gewinkelte Hinterhand, altersbedingt noch schmal in der Brust, flüssiger Gang, hinten sehr eng, gepflegtes Haarkleid, Verhalten sehr freundlich und frei."

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Danke an Katharina Klöster und Familie Rieger für die Fotos!
 

Es war eine tolle Erfahrung, aber nun werden wir erstmal eine Show-Pause einlegen und warten, bis der Hase etwas zugelegt hat 😉 Drovers Bruder Douglas wurde übrigens vierter in der Klasse und erhielt ein V und auch dessen "großer Bruder" Easy wurde mit einem V platziert. Herzlichen Glückwunsch noch einmal und danke, dass ihr mich so gut eingewiesen habt 😀

Show- und Obe-Training mit den Geschwistern

Da Drover Ende August seine erste Show bevorsteht, müssen wir nun fleißig üben. Weil ich davon aber so gar keine Ahnung habe und das gebuchte Show-Seminar erst einen Tag vor der CAC Gelsenkirchen stattfindet, waren Steffi und Birgit mit Douglas und Easy so lieb, mir ein paar Tipps zu geben. Somit sind Drover und ich am Samstag nach Erkrath gefahren.

Douglas, Easy und Drover                                                      Zwei Brüder 🙂
 

Das Laufen klappt schon ganz gut, Drover trabt schön neben mir, ohne in die Leine zu beißen oder groß rumzuspringen. Das kriegen wir bestimmt hin bis nächsten Monat. Das Stellen und besonders das Stehenbleiben findet er dagegen nicht wirklich toll, aber da haben wir ja noch ein bisschen Zeit, um das zu perfektionieren 😉

Anschließend durften unsere drei Aussies natürlich auch ein bisschen über die Felder des Neandertals toben 🙂

 
Am Montag waren wir dann wieder unterwegs, diesmal in Gelsenkirchen, um Kathi und Peach mal wiederzusehen. Sie ist ja so eine süße Biene geworden mit einem tollen Arbeitseifer, wenn auch etwas hibbelig 😀 Zuerst waren wir im Wald spazieren und haben dann nach einem Päuschen mit Pfannkuchen für uns Zweibeiner noch ein bisschen Obe gemacht. Die Betonung liegt auf "ein bisschen", da unsere beiden dann doch eher an Spielen interessiert waren 😉 Davon gibt es natürlich auch ein paar Bilder, allerdings habe ich zur Zeit wohl ein paar Differenzen mit meiner Kamera - ist keine Glanzleistung geworden -.-
 
Die beiden spielen einfach total lustig miteinander, sonst steht Drover mehr auf Rennspiele, aber sowas 😀 Total gaga...
 
 

Noch was anderes: Mein Hase wird doch gaaaanz langsam erwachsen ;D Er hebt nun das Bein. Nachdem er dabei anfangs immer fast umkippte, ist er nun schon ganz cool am Markieren...

Urlaub auf Texel

Lang ist es her, dass ich zum letzten Mal vom Fleckentier berichtet habe 😉 Es gibt aber im Moment auch nicht so viel Neues. Drover hat seinen ersten Urlaub erfolgreich hinter sich gebracht 😀 Die Hin- und Rückfahrt (letztere dauerte 6 Stunden für 270 km...) verbrachte er trotz seiner sehr unruhigen Box-Kameradin Indi überwiegend schlafend. Der erste Tag im Bungalow war natürlich sehr aufregend und es viel dem kleinen Mann erstmal schwer, zur Ruhe zu kommen. Das hat sich aber bis zum nächsten Tag eingependelt. Am fünften Tag blieben die Hunde dann auch mal allein für 2,5 Stunden in der fremden Umgebeung, während wir Zweibeiner Seehunde anschauen gingen.

Das Meer fand Drover toll, allerdings hat er immer penibel darauf geachtet, ja nicht bis über den Bauch nass zu werden. Auch hier bei uns im See schwimmt Drover immer noch nicht, sondern mag nur mit den Beinen ins Wasser gehen. Wenn wir mal wieder ein paat heiße Tage haben, werde ich mal Schwimm-Training mit ihm machen 🙂

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Mehr Bilder in der Galerie
 

Ich bin nach wie vor einfach nur begeistert von meinem Hasen. Ihm ist wirklich alles Schlechte fremd. Ich habe ihn noch nie böse, link oder aggressiv erlebt. Er kann zwar eine kleine Nervensäge sein, wickelt einen jedoch immer wieder mit sehr viel Witz und Charme um den Finger. Er liebt jeden anderen Hund, hat da noch nie einen Anflug von Ärger gezeigt. So langsam kommt er in die Phase, wo die Ohren schonmal auf Durchzug stehen, aber er lässt sich immer noch sehr sicher abrufen (besser als Indi mit ihren fast 10 Jahren -.-)

Allerdings ist mir aufgefallen, dass Drover zur Zeit kleine Kinder unheimlich findet, obwohl in der Welpengruppe regelmäßig Kinder anwesend waren und er auch in seinen ersten Monaten bei uns ab und zu Kinderbesuch hatte. Wenn er Unsicherheiten zeigt, sucht er Schutz bei mir und es ist in Odrnung.

Im Obe macht er sich nach wie vor sehr gut, auch wenn er sich zwischen einzelnen Übungen sehr ablenken lässt. Ich achte auch immer darauf, Abläufe nicht zu häufig zu wiederholen, da er dann schnell das Interesse verliert (besonders bei der Box). Das Fährten kommt im Moment zum Teil schlicht durch Gelände-Mangel leider viel zu kurz. Dafür gehen wir regelmäßig longieren, wo der Kleine auch sehr gute Fortschritte macht. Die anderen Gruppenteilnehmer sind stets begeistert, wie aufmerksam er bei der Sache ist.

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Strand-Obe mit Drover
 

Zu Hause ist er mir im Moment teilweise etwas zu aufgedreht. Das muss ich wieder mehr herunterfahren. Er bedrängt Indi sehr, läuft ihr viel hinterher und orientiert sich stark an ihr, so dass sie, wenn ich ihn lassen würde, gar nicht mehr zur Ruhe käme. Leider weist sie ihn selbst noch immer nicht zurecht, so dass ich öfter eingreifen muss. Beim Spazieren gehen hat Drover sie zeitweise so eingeschränkt, dass sie völlig gestresst war. Das haben wir draußen aber sehr gut unter Kontrolle bekommen. Nur wenn andere Hunde mitlaufen, versucht Drover Indi noch ab und an von den anderen fernzuhalten. Ist schließlich seine Indi Oo

Texel-Urlaub